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Minimale Systemanforderungen

  • CPU: Intel Pentium 4 3,0 GhZ
  • RAM: 1 GB RAM
  • DirectX: DirectX 9.0c
  • Grafikkarte: GeForce 6600 GT 256 MB Ram oder vergleichbar
  • Festplatte: 8 GB
  • Internet: DSL

Als Free2Play eine Klasse Auswahl!

Direkt zum Spiel

Path of Exile bringt das gute alte Hack&Slay in die MMO Welt und das als Free2Play Spiel. Auch wenn es mehr eine Weiterentwicklung von Diablo 2 als die erhoffte Revolution ist, so solltet ihr euch das Spiel trotzdem anschauen. Warum? Weil es kostenlos ist und trotzdem ein verdammt gutes Spiel und das könnt ihr hier gerne nachlesen. 

Path of Exile – Diablo2 Free2Play

Eigentlich ist Path of Exile noch nicht wirklich veröffentlicht, denn es befindet sich seit dem 23 Januar in der Open Beta. Aber wie so oft in Free2Play Games ist auch hier die Open Beta eher ein innoffizieller Start, denn Path of Exile ist schon „Releasereif“.  Hinzu kommt, dass jeder Charakter auch nach dem offiziellen Release nicht gelöscht wird sondern mit seinem Level, welcher bis 100 gehen kann, und den Items erhalten bleibt. Und natürlich ist auch der InGame-Shop von Path of Exile schon vollkommen integriert, man will ja irgendwie auch schon in der Beta ein wenig Geld verdienen.

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Das Spielprinzip von Path of Exile ist schnell erklärt und eigentlich auch jedem Action-MMO / Hack & Slay Spieler bekannt: es geht einfach darum weiter im Level zu steigen, bessere Ausrüstung zu bekommen und härtere Gegner zu besiegen. Klingt einfach, ist es auch aber es motiviert auch extrem und macht eine Menge Spaß!

Die Story des Exils

Ein dunkles Land, eine Menge Ausgestoßene und bislang drei verschiedene Story-Akte – diese Punkte bringen euch in die Story von Path of Exile. Es gibt keine extrem langen Zwischensequenzen und auch die Handlung, welche man vorgesetzt bekommt, ist nichts wirklich Neues oder bahnbrechendes. Aber es passt und unterhält, besonders einige der Nebenhandlungen. Da könnt ihr als Spieler nämlich recht oft über Leben und Tod von anderen entscheiden und je nach Entscheidung gibt es auch andere Belohnung. Auch das ist nicht wirklich neu aber es passt wunderbar in die düstere Story von Path of Exile.Wenn ihr besonderes Interesse an der Story von Path of Exile habt, dann solltet ihr mit den freundlichen Händlern des Free2Play Games ab und zu einen Schnack halten. Diese erzählen euch sehr gerne und sehr viel Interessantes zu den Geschehnissen in der düsteren Fantasy Welt, bislang aber nur auf Englisch, dafür aber sehr gut vertont.

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Bekannt werden auch die möglichen Klassen sein, die ihr in Patch of Exile gegen die Horden der Gegner schicken könnt: ein Marodeur, eine Waldläuferin und die magischen Heye. Dazu gibt es noch den Templer, Duellanten und Schatten als Hybridklassen, wodurch euch insgesamt sechs Klassen zur Auswahl stehen. Die Hybridklassen zeichnen sich dadurch aus, dass sie direkt aus zwei Grundattributen ihren Hauptnutzen ziehen. Eins kann ich euch sagen, nehmt die Klasse die euch am meisten Saß machen könnte. Denn dank eines sehr guten Entwicklungssystems habt ihr es mit keiner Klasse einfacher oder schwerer. Naja, das Path of Exile ist so gut, eigentlich habt ihr es nur schwer, im positiven Sinne.

Das Skillsystem im Free2Play Game Path of Exile hat es in sich, denn es überlässt euch viel Freiraum und eigenständige Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei werden eure aktiven Skills mit einem riesigen Netz aus passiven Skills kombiniert, welcher für alle gewählten Archetypen gleich ist. Letztendlich hängt eure Klasse davon ab, wo ihr Startpunkt im Eigenschaftennetz von Path of Exile ist, sowie was für Edelsteine eingesetzt werden. Ihr könnt verschiedene Edelsteine in unterschiedlichen Farben in dazugehörigen Sockeln an eure Rüstung einbinden. Damit lernt ihr dann Skills wie Nah- und Fernkampfangriffe, Auren, verschiedene Zauber oder auch Flüche. Das Ganze wird dann auf Tastendruck aktiviert und der jeweilige Skill ausgeführt. Und davon gibt es insgesamt 80 Stück zurzeit!

Auch wenn viele davon wie Frostnoven oder Zombiediener jedem irgendwo schon über dem Weg gelaufen sind, ist das System an sich was ganz neues. Denn ihr entscheidet letztendlich welche Skills ihr lernt, unabhängig davon welche Klasse ihr spielt. Die einzigen Einschränkungen für die Edelsteine sind verschiedene Attribute, die ihr mindestens auf einem bestimmten Wert haben müsst, um die Steine in Path of Exile nutzen zu können. Dabei entwickeln sich die Edelsteine auch mit euch, denn auch diese sammeln fleißig Erfahrungspunkte mit eurem Charakter und erreichen dadurch eine höhere Wirksamkeit. Aber das ist noch lange nicht alles, denn zu all den bereits genannten Entwicklungsmöglichkeiten gesellen sich noch wietere 50 Support-Steine. Diese erweitern eure Skills um besondere Fähigkeiten wie mehrere Feuerbälle, einen Kettenschlag oder was auch hilfreich sein kann ist Lifesteal auf eure Standardschläge.

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Das klingt alles toll und ist es auch aber dabei wird eine kleine Schwäche von Path of Exile deutlich: es gibt derzeit noch so extrem übermächtige Kombinationen von Skills und Support-Edelsteine, die euch wirklich fast zu stark machen. Aber die Entwickler sind sich dessen bewusst und wollen dem mit regelmäßigen Updates entgegen wirken.

Path of Exile – Skills über Skills 

Aber das ist noch lange nicht alles was man im Free2Play Game Path of Exile machen kann in Bezug auf Skills! Denn wie in MMOs gewohnt, könnt ihr bei jedem Level Aufstieg und manchmal auch durch einige Quests, einen Punkt in euer Netz der Passivskills investieren. Hierbei stärkt ihr in den Hauptlinien eins der drei Grundattribute Stärke, Geschicklichkeit oder Intelligenz, denn nur auf diese Art und Weise kommt ihr zu verschiedenen Knotenpunkten. Diese bringen euch in Path of Exile dann Stärkungen von einigen Elementarzaubern, von verschiedenen Waffen oder auch eurer Angriffsgeschwindigkeit.

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Was wirklich eure Spielweise aber ändern wird sind eher die Schlüsselknoten am Rand eures Netzes, denn diese bergen die mächtigen Skills! Ihr könnt dann zum Beispiel Blutmagie bekommen, was eure Lebenspunkte zu der Resource eurer Attacken macht und nicht mehr euer Mana. Oder ihr entscheidet euch dafür nicht mehr einen Treffer daneben zu hauen, dafür verzichtet ihr aber komplett auf eure Crit-Chance und könnt selbst nicht mehr critten.  Es klingt sehr verwirrend, ist es aber nach kurzer Zeit schon nicht mehr, denn es ist von den Entwicklern ein sehr durchdachtes System. Im Norden des Netzes geht es in Richtung Intelligenz, also eher für Magie-Spieler, im Südwesten für Stärke und im Südosten für die Geschickten unter euch. Insgesamt könnt ihr dann maximal 120 Punkte investieren und müsst dafür einen guten und effizienten Weg durch das Netz finden, darin liegt die Kunst im Entwicklungssystem von Path of Exile!

Path of Exile – MMO(nline)!

Path of Exile bringt eigentlich schon genug mit, um mehrere Monate zu motivieren, dank verschiedene Schwierigkeitsgrade und dem Willen nach mehr Skills, Items und Levels. Aber es handelt sich ja nicht um ein reines Solo-Game, das Free2Play Spiel bringt euch direkt in ein globales Heldendorf. Im Gegensatz zu früheren Spielen dieser Art, sieht die Stadt nicht nur bewohnt aus, sie ist es auch wirklich, mit anderen Spielern von Path of Exile. Und sie stellen dabei nicht einfach irgendwelche andere Helden dar, ihr könnt euch gemeinsam über eine sehr einfachen Suchfunktion zu einer Gruppe zusammenfinden und mit bis zu 6 anderen Spielern in eine instanzierte Welt starten. Dabei könnt ihr dann auch von Gruppen-Auren und verschiedenen Kombo-Skills profitieren und das Spiel von einer neuen Seite erleben. Je nachdem wie eure Gruppe dann aufgestellt ist, können wirklich sehr starke Synergien entstehen, die spätestens im PvP wirklich benötigt werden.

Ja, Path of Exile bietet sogar die Möglichkeit in einer Arena PvP zu betreiben, auch wenn es zurzeit eher eine provisorische Lösung ist, welche im Rahmen der Open Beta noch weiter ausgebaut werden soll. Dabei geht es mit kleinen 3er Teams ins Getümmel, was aber bislang leider noch sehr unausgeglichen ist, da es keine wirklich Zuordnung zwischen Item-Stats und Level gibt. Heißt ihr könnt als Anfänger auch gegen einen Level 100, voll ausgestatten Team antreten, wo ihr schneller Tot seid als ihr einen Klick machen könnt. Aber auch dieses Problem ist den Entwicklern schon bekannt und es wird fleißig an einer Lösung gearbeitet.

Path of Exile – Alles Supi?

Path of Exile ist ein reines Free2Play Game und dafür ist alles was ich bisher genannt habe schon extrem cool und auch spaßig. Aber es hat aber leider auch einige Schwächen. Besonders die Grafik, welche zwar gut aber sehr detailarm und eintönig ist. Klar, es ist eine düstere Welt aber ein wenig mehr Farbenspiel kann man ruhig erwarten.  Das ist aber wirklich meckern auf hohem Niveau, denn besonders die Boss-Kämpfe sehen bei Path of Exile schon sehr gut aus. Positiv fällt aber der Zufallsgenerator wieder auf, welche Abschnitte immer wieder neu berechnet und euch daher jedesmal eine neue Spielwelt „vorgaukelt“, das macht Sinn und bringt noch mehr Abwechslung rein.

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Und Free2Play Einschränkungen? Eine: eure Bankplätze. Das einzige was ihr euch in Path of Exile, neben kosmetischen Änderungen, wirklich erkaufen könnt sind mehr Bankplätze, das wars! So eine Freiheit bietet kaum eine anderes Free2Play Game zurzeit auf dem Markt.

Fazit

Kennt ihr noch Sacred? Habt ihr gerne Diablo 1 oder 2 gespielt? Ihr schreckt euch nicht vor ein wenig Herausforderung und wollt ein Spiel spielen, welches eure Skills noch abruft? Und ihr steht auf Action und düstere Atmosphäre?  Dann solltet ihr euch Path of Exile nicht entgehen lassen. Ach ja, und falls ihr noch ein Argument braucht: Es ist und bleibt vollkommen kostenlos!

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